Wenn eine geliebte Seele aus deinem Leben geht


Wenn ein Mensch aus deinem Leben geht Alle haben wir das bereits erlebt. Es ist immer eine „schlechte Nachricht“ wenn wir vom Tod eines geliebten Menschen erfahren. Je enger die Verbindung vor dem Tod zu diesem Menschen war, desto mehr sind wir traurig. Eine weitere Lücke in unserem Leben entsteht, bei der wir aufgefordert sind diese schließen zu können. Nicht als Ersatz für denjenigen der gegangen ist, sondern für uns selbst. Je länger uns jemand durch unser Leben mit begleitet hat, desto mehr Erinnerungen haben wir. Vor allem aus Kindertagen. Das leckere Essen, der spendende Trost wenn wir hingefallen waren, die Aufforderungen dass wir jetzt doch etwas ruhiger sein sollen, das herzliche Lachen, die Umarmungen, die Willkommensfreude und den Abschiedsschmerz – schon damals. All das geht einem wie ein Film durch den Kopf. Mit einem Lächeln – in guter Erinnerung. Dann kommt dieses Loch, wo man begreift „diesen Menschen“ gibt es jetzt nicht mehr. Wir alle kennen das. Dann kommen die Tränen, der Verlust, die Traurigkeit, der Schmerz. Wir schaffen es in diesem Moment nicht, diese schöne Zeit zurückzuholen. Die Lücke. Sie ist da. Sie ist. Gehen wir tiefer in diesen Schmerz hinein, so können wir ein Stück weit fühlen, dass wir diese Lücke sind. Wir sind ein Stück weit diese Lücke, die es zu füllen gilt. Wir haben uns über viele Jahre von Teilen von uns selbst ver-abschied-et. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen zu uns selbst. Es ist ein Trennungsschmerz den wir wahrnehmen, der auch mit unserer eigenen Trennung zu tun hat. Bleiben wir dabei im Jetzt – im Hier und im Jetzt, mit allen Erfahrungen so kommt das Gefühl von eben „nicht getrennt sein“. Wir können uns mehr fühlen und wahr-nehmen. Dann können wir ent-scheiden, dass wir diesen Menschen lieben. Genauso als wäre er physisch noch bei uns. Doch wir ent-scheiden, dass wir „Hier“ bleiben. Wir gehen nicht mit ihm mit. Wir stellen keinen Fuß in dieses neue, nicht für uns be-stimmte Grab hinein. Wir ent-scheiden uns. Ganz klar „wir bleiben noch eine Weile hier“. Das neue Gefühl das wir dann wahrnehmen dürfen, wenn wir diesen Prozess durchlaufen haben ist friedlich. Es wird ruhiger in uns, es wird friedlicher. Wir geben den Menschen frei und wir geben uns frei. Von Herz zu Herz. Dann kommt es wieder in einer neuen Qualität. Ein Lächeln. Ein Lächeln von friedlicher, sicherer, liebevoller und von einer wissenden Energiequalität. Genau dort an diesem Punkt bewegen wir uns wieder hin zu unseren geliebten Verstorbenen. Hin auf eine andere Ebene. Hin auf eine in Dankbarkeit gefüllte Ebene in der es möglich ist, die Hürde der Zeit und des Raums zu überwinden. Dann können wir sie fühlen. Manchmal sogar hören, sehen oder riechen. Friedlich – von Herz zu Herz. Von Seele zu Seele.

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