Der Geist des Windes - eine Reise zu den Sternen


Art by Gilbert Williams www.gilbertwilliams.com

und wieder eine Nacht, in der das Nachtblau mit seinem Firmament so klar strahlt. Es hüllt mich ein. Voll und ganz. Es ist eine besondere Art der Magie spürbar. Müde nach einem langen Tag, das Fenster weit geöffnet und eine angenehme Kühle durchdringt den Raum. Ein letztes Wenden in dem Gefühl im Schoß von Mutter Erde wohlbehütet in andere Welten einzutauchen. Der Geist des Windes streicht über den Rücken und flüstert "Schau".

Ich träume. Der Geist des Windes berührt den Rücken sanft und flüstert erneut: "Schau!" Ich träume nicht - ich drehe mich um und "schaue".

Nachtblau, Sternenzelt - Glanz der Nacht und die Unendlichkeit. Licht im Dunkel und ein Schleier des Zaubers heute Nacht.

Der Geist des Windes spricht "die Erde singt" - kannst Du es sehen? - Ich antworte im Taumel des Einschlafens: "ja, ich sehe". "Ja, ich sehe", erwiderte ich erneut - moment - "die Erde singt? und ob ich das sehen kann?"

Der Geist des Windes sagt: "Ja - sehen. Sehe den Klang der Erde, wie sie singt - heute Nacht". Ich schaue wieder zu den Sternen. Ein tiefes Gefühl von Sehnsucht, Erinnerung und eine Art des Wieder-Erinnerns kehren zurück. Vertraut. Alt. Uralt. Wieder erinnern. Weit draußen höre ich einen Vogel 3x krächzen. Ich frage mich - war das eine Krähe? der Fischreiher? Welcher Vogel um diese Uhrzeit...3x? - Es ist 4:44 Uhr - immer noch wach. Wacher als zuvor, wach die ganze Nacht - hellwach. Atemberaubend wach. Die Zeitlinien scheinen aufgehoben. Die Sterne scheinen klarer, das blau lichtet sich sanft. Ja, ich schaue - noch einmal. Flügel an meiner Seite, die mich begleiten durch die Lüfte - und der Geist des Windes sagt "schau - die Erde, sie singt heute Nacht ein neues Lied".


Wie wunderschön sie von oben ausschaut. Sie glänzt. Sie zeigt Lichtpunkte - natürliche Lichtpunkte. Sie lebt und sie atmet, pulsiert und lächelt mir zu.

Verbunden - zu Hause - und sie singt. Sie singt, ja sie atmet dieses wundervolle Lied. Der Geist des Windes sagt:

"es sind jetzt viel mehr, die das Lied schon hören können und die dem Klang jetzt lauschen. Viele lauschen und hören es noch nicht, doch sie sind bereits daran erinnert und suchen noch nach diesem Klang. Er wird stärker - das Lied der Erde ändert sich und ich bin ihr Gefährte". Höher, weiter, Planeten, Galaxien, Sternentore - und wir machen Rast. Wir werden empfangen von all diesen schönen Wesen in ihren Lichtkleidern und ihren wundervollen Herzens-Strahlen-Lächeln. Und wir tanzen und wir freuen uns und wir singen gemeinsam "das Lied der Erde". Und der Geist des Windes sagt "und ich bin ihr Gefährte - auch im Sternentanz".


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